Über Versah


Ver­sah LLC wurde im April 2014 von Dr. Salah Huwais, einem prak­tizieren­den Par­o­don­tolo­gen in Jack­son (Michi­gan, USA), gegrün­det. Dr. Huwais etablierte Ver­sah, um Implan­tolo­gen eine bessere und einzi­gar­tige Osteotomie-Tech­nik für die Implan­ta­tion bieten zu kön­nen. Während sein­er langjähri­gen Tätigkeit als Implan­tologe stieß Dr. Huwais bei der Osteotomie regelmäßig an die Gren­zen kon­ven­tioneller Den­tal­bohrer bzw. Bohrtech­niken. Er set­zte sich das Ziel, ein neues Instru­men­tar­i­um und Ver­fahren zu entwick­eln, welch­es das gesunde Knochengewebe bei der Osteotomie erhält und bewahrt, anstatt dieses aus Platz­grün­den zu ent­fer­nen. Das daraus resul­tierende Ver­fahren der Osseo­den­si­fi­ca­tion führte let­ztlich zur Grün­dung von Ver­sah. Die Osseo­den­si­fi­ca­tion wird mit den von Dr. Huwais entwick­el­ten und als „Den­sah® Bur Kit“ beze­ich­neten pro­pri­etären Instru­menten durchge­führt.
Im Gegen­satz zu herkömm­lichen Bohrtech­niken in der Implan­tolo­gie, mit­tels der­er Knochengewebe ent­fer­nt wird, drehen sich die Densah®-Bohrer bei 800‑1500 U/min rück­wärts, wobei sie den Knochen durch Auto­trans­plan­ta­tion (Osseo­den­si­fi­ca­tion) unter kon­tinuier­lich­er Spülung hydro­dy­namisch verdicht­en. Das Ergeb­nis ist eine gle­ich­mäßig zylin­drische und verdichtete Osteotomie. Gle­ich­mäßige Osteotomien und kom­prim­iertes Knochengewebe sind wichtig für die Primärsta­bil­ität und die Früh­be­las­tung von Implan­tat­en.

Herkömm­liche Osteotomie-Tech­niken

Seit jeher wer­den Osteotomien bei der Implan­ta­tion mit Bohrern durchge­führt, die für den indus­triellen Ein­satz konzip­iert waren. Das Design hat sich für die Anwen­dung im Den­tal­bere­ich bewährt, was sich auch in der Erfol­gsrate wider­spiegelte. Den­noch wiesen die Osteotomie-Tech­niken diverse Män­gel auf. Die in der Implan­tolo­gie ver­wen­de­ten Stan­dard­bohrer sind dafür konzip­iert, Knochen­ma­te­r­i­al auszuschacht­en, um Platz für das einzuset­zende Implan­tat zu schaf­fen. Das Ziel bei der Implan­ta­tion ist es, eine gute Primärsta­bil­ität zu erre­ichen, die als wesentlich­er Fak­tor für die Osseoin­te­gra­tion ange­se­hen wird. Dies hat umso mehr Bedeu­tung, als in jüng­ster Zeit immer häu­figer Pro­tokolle mit sofor­tiger bzw. früher Belas­tung von vie­len Den­talmedi­zin­ern in die Behand­lung imple­men­tiert wer­den. Das Ent­fer­nen von Knochengewebe ste­ht in Wider­spruch zur angestrebten Primärsta­bil­ität.
Gedrehte oder ger­illte Stan­dard-Bohrer ent­fer­nen zwar das Knochengewebe effek­tiv, erzeu­gen aber typ­is­cher­weise keine Osteotomie mit präzisen Kon­turen. Auf­grund des Rat­terns beim Bohren wer­den die Löch­er teil­weise länglich und ellip­tisch. In solchen Fällen ver­ringert sich das Implan­tat-Ein­drehmo­ment, was zu ein­er schlecht­en Primärsta­bil­ität und poten­ziell zu ein­er man­gel­haften Inte­gra­tion führt. Darüber hin­aus kön­nen Osteotomien in schmalen Knochen zu bukkalen oder lin­gualen Dehiszen­zen führen, was eben­falls die Primärsta­bil­ität ver­ringert, eine zusät­zliche Knochen­trans­plan­ta­tion erforder­lich macht und damit die Kosten und die Heilungszeit der Behand­lung erhöht.

Ver­sah Deutsch­land

Ste­fan Jer­ney
Geschäft­sleit­er

René Eisen­weger
Ver­trieb­sleit­er

Johann Peter Rein­le
Leit­er Key Account & Pro­duk­t­man­age­ment

Benedikt Rieder
Pro­duk­t­man­age­ment